Isabel Schau, Barockvioline
Verena Förster, Orgel
Werke von Muffat, Pisendel, Veracini u.a.
Isabel Schau, geboren 1970 in Kassel (Deutschland), studierte an der Musikhochschule Hannover und an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, wo sie ihr Konzertexamen im Sommer 2000 ablegte. Daneben erhielt sie Unterricht auf der Barockvioline bei Reinhard Goebel. Neben einer ausgedehnten Kammermusiktätigkeit spielt sie z. T. in führender Position in renommierten Barockensembles. Mit der Musica Antiqua Köln unternahm sie ausgedehnte Konzertreisen in Europa und Nordamerika. Solistische Verpflichtungen führten sie u. a. in die Länder des ehemaligen Ostblocks, so konzertierte sie mit dem Staatlichen Kammerorchester Weißrusslands in Minsk. Sie erteilte Meisterkurse für historische Aufführungspraxis in Mexico, den USA und am Konservatorium Mainz. Als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Solistin lebt sie in Starrkirch-Wil bei Olten.
Verena Förster wurde 1969 in München geboren. 1991-1997 studierte sie Orgel bei Karl Maureen am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg. Anschließend folgte ein dreijähriges Aufbaustudium für Orgel und Cembalo bei Jean-Claude Zehnder an der Schola-Cantorum in Basel. Von 1997-2002 studierte sie Musikwissenschaft, Pädagogik und Germanistik in München und Basel.
Seit 2002 ist sie Organistin in der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde St. Gallen-Centrum und Dozentin für Orgel und Musiktheorie an der Musikakademie St. Gallen. 2005 gab sie für den Solothurner Organistenverband einen Kurs zum Thema „Alte Musik im Gottesdienst“. Seit 2007 leitet sie jeden Sommer die „Orgelwoche Obwalden“, einen Orgelkurs unter dem Motto „Historische Aufführungspraxis vom 16. bis 19. Jahrhundert“. Sie konzertiert regelmäßig in verschiedenen Ländern Europas und spielte fünf CD’s ein.