Vereinigung für die Büsinger Bergkirche

20.06.2021: Serenade zum Sommeranfang

Termin: Sonntag, 20. Juni 2021 um 17.00 Uhr

Serenade zum Sommeranfang

Gesang: Igor Morosow

Klavier: Kiyomi Higaki

Kontrabass: Viorel Alexandru

  Igor Morosow

Er gehört als langjähriger Erster Bariton des Bolschoj-Theaters in Moskau zu den renommiertesten russischen Opernsängern und wurde von Boris Jelzin mit dem höchsten Titel für Künstler in Russland, dem “Narodni Artist Rossii” ausgezeichnet. Ständiger Gast an der grossen Opernhäusern und Konzertsälen der ganzen Welt, u.a. Scala di Milano, Wiener Staatsoper, Zürich, Berlin, Bregenzer Festspiele.

Igor Morosow lebt seit knapp 20 Jahren im Zürcher Oberland. Weltweit wurde seine Stimme auch in Woody Allens Hollywoodfilm “MatchPoint” gehört. Daneben hatte er in der Schweiz u.a. einen Riesenerfolg mit der Rolle des Kowaljow in Schostakowitschs “Die Nase” in Basel, der Uraufführung der Oper “Schwarzerde” von Klaus Huber in Basel (Hauptrolle der Mandelstam-Figur Parnok) von von Arthur Louriés Zyklus “Uskaya Lyra” in Basel.

Link: www.morosow.info

Kiyomi Higaki

Sie wurde in Nagano, Japan geboren. Sie begann ihr Musikstudium an der Yamaha Musikschule und bekam ihren ersten Orgelunterricht im Alter von 14 Jahren. Seit dem Frühjahr 1998 studierte sie an der Hochschule Musik und Theater Zürich die Fächer Orgel bei Rudolf Scheidegger, Klavier bei Ingrid Karlen und Cembalo bei Johann Sonnleitner. Im Juni 2002 erwarb Sie Ihr Orgel-Lehrdiplom und im Juli 2004 folgte das Klavier-Lehrdiplom. In den Jahren 2003 und 2004 erhielt Sie vom Migros-Genossenschafts-Bund einen Studienpreis. Im Juni 2005 erwarb sie ihr Orgel-Konzertdiplom „mit Auszeichnung“. Sie besuchte Meisterkurse bei Marie Claire Alain und Thomas Trotter. 2008 erwarb Sie an der Akademie für Musik der Stadt Basel bei Guy Bovet das Solistendiplom auf der Orgel.

Viorel Alexandru

Er wurde in Rumänien geboren. Sein musikalisches Talent wurde schon sehr früh entdeckt, und so wurde er in das Musiklyceum in Bukarest aufgenommen. Bereits mit siebzehn Jahren ging er als Preisträger aus verschiedenen Wettbewerben hervor. Schon während seiner Ausbildungszeit bei I. Tetel spielte er Solo-Konzerte mit der Bukarester Philharmonie und dem Rundfunkorchester Bukarest. Im Jahre 1980 erlaubte ihm das damalige Regime, als Solokontrabassist nach Stendal in das Theater der Altmark – damals noch DDR – vermittelt zu werden. 1982 gelang ihm die Flucht nach Westberlin. Schon bald bekam er eine Aushilfsstelle als Kontrabassist beim Symphonischen Orchester Berlin und studierte bei Prof. Rainer Zepperitz. In den folgenden zweieinhalb Jahren wirkte er bei den Berliner Philharmonikern in allen Konzerten mit. Tourneen mit den Berliner Philharmonikern führten ihn nach Fernost (Japan und Korea) und in verschiedene europäische Länder. Seit 1985 ist Viorel Alexandru Solokontrabassist im Orchester der Oper Zürich.

27.06.2021: Tango Argentino mit Gabriel Rivano

Termin: Sonntag, 27. Juni 2021 um 17.00 Uhr


Gabriel Rivano, Bandoneon

Er ist einer der Besten seiner Zunft aus Buenos Aires (Argentinien).

Im Jahre 1958 geboren, wuchs er in der klassischen Tradition des Tango Argentino auf und entstammt einer Familie der ersten originalen Tangospieler (tangueros). Er erbte von seinem Grossvater Adolfo Perez Pocholo das Bandoneon, welches in den zwanziger Jahren in Deutschland gebaut wurde.

Der Bandoneonist, Gitarrist, Flötist und Komponist tritt seit 1981 in Solo-Konzerten und mit unterschiedlichen Formationen in Südamerika, Europa und Asien auf. Er arbeitet zusammen mit Musikern unterschiedlicher Ausrichtungen (Tango, Folklore, Jazz, Rock, klassische Musik).

1990 gründete er das Gabriel Rivano Quinteto. Für dieses Ensemble schrieb er zahlreiche kammermusikalische Stücke und mehrere Konzerte, u.a. ein Konzert für Bandoneon, Gitarre und Orchester, das 1997 uraufgeführt wurde. Mehrere seiner Werke wurden im Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführt. In der Schweiz fanden 2002 und 2003 erfolgreiche Tourneen mit dem Daniel Küffer Quartett statt.

Tango in der Bergkirche St. Michael – in welches Ambiente könnte er besser passen, der Tango Argentino, einst entstanden in den Bordellen im Hafen von Buenos Aires, eine Musik, die an Leidenschaft und Sehnsucht nichts zu wünschen übrig lässt, hat ihren Siegeszug seit einigen Jahren in die renommiertesten Konzertsäle der ganzen Welt angetreten, um heute eine der gefragtesten musikalischen Ausdrucksweisen von Gefühlen zu werden.

Gabriel Rivano spielt auf einem Bandoneon von seinem Grossvater Adolfo Perez „Pocholo“, einem in Argentinien sehr bekannten Bandoneon-Spieler, der sich auch durch zahlreiche Kompositionen einen Namen gemacht hat. Er hat seit der Entstehung des Tango in Argentinien diesen mit seinem Bandoneon gespielt und mit geprägt.

Link: www.gabrielrivano.com.ar

 

04.07.2021: Bergkirchenfest 2021

10.00 Uhr: Festgottesdienst 

anschliessend bis ca. 17.00 Uhr  Festwirtschaft

17.00 Uhr: Jazz-Konzert mit Lothar Binder & Wolfgang Mörike

 

Bergkirche

04.07.2021: Lothar Binder & Wolfgang Mörike

Termin: Sonntag, 4. Juli 2021, 17.00 Uhr

„You’ve got a friend in me“

Wolfgang Mörike, Bass

Lothar Binder, Gitarre/Gesang

Im Jahr 2009 trafen der Gitarrist und Sänger Lothar Binder und der Kontrabassist Wolfgang Mörike das erste Mal aufeinander. In den vergangenen zwölf Jahre traten die beiden Musiker immer wieder gemeinsam als Duo auf.

Wolfgang Mörike

Er entstammt einer Musiker-/ und Dichterfamilie und ist ein Nachfahre des schwäbischen Dichters Eduard Mörike. Der studierte Orchestermusiker Wolfgang Mörike wechselte nach seinen klassischen Konzerttätigkeiten ganz zum Jazz. In der Jazzwelt ist er international unterwegs. Die Liste der Musiker*Innen mit denen Wolfgang Mörike zusammen gearbeitet hat ist endlos lang und reicht von bekannten europäischen Jazzmusiker*Innen bis international bekannten Größen wie z.B. Scott Hamilton, Lew Tabackin, Harry Allen, Harold Ashby, Benny Waters, Billy Mitchell, Butch Miles, Jake Hanna, Dusko Goykovich, Peanuts Hucko, Ralph Sutton, Johnny Varro, Jodie Christian, Douglas Sides, Menno Daams, Alan Vache, Dana Gillespie u.v.m.

Lothar Binder

Der Gitarrist und Sänger Lothar Binder (*1965) entstammt ebenfalls einer Musikerfamilie und entwickelte sich autodidaktisch auf der Gitarre. Ursprünglich aus dem Rock-/ Bluesbereich kommend und geprägt, widmete er sich viele Jahre fast ausschließlich dem Jazz. In den letzten Jahren ist Lothar Binder jedoch immer wieder vermehrt in Rock- und Bluesformationen aktiv. Er ist seit seinem elften Lebensjahr als Musiker in verschiedenen Formationen national/ international tätig und kann auf eine reichhaltige Diskografie blicken.

In der Bergkirche war Lothar Binder schon mit vielen verschiedenen Formationen zu hören und sehen.

Die beiden Musiker Wolfgang Mörike und Lothar Binder pflegen mittlerweile ihren freundschaftlichen Grundsatz. “Wenn was ist, ruf an, ich packe mein Instrument und bin immer für dich da wenn ich Zeit habe.”

 

30.07.2021: „Nacht der Lichter“ mit Taizé-Liturgie

Beginn: 21.00 Uhr / Einsingen ab 20.30 Uhr / Dauer ca. 1 Stunde

  • Gemeinsames Singen
  • Gemeinsames Beten
  • Gemeinsame Stille

 

Taizé-Liturgie

„Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung in lang anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder allein ist, in der Stille des Herzens weiterklingen.“

(Frère Roger)

27.-29.08.2021: Kammermusiktage 2021

Programm: www.kammermusiktage.de